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April 2014 | Unart- Finale

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Performance „Stress auf der Straße“ des Charlotte-Paulsen-Gymnasiums beim  Unart-Finale im Thalia Theater Hamburg

 In sieben Performances zu je 15 Minuten zeigten über 60 Jugendliche zwischen zwölf und zwanzig Jahren aus verschiedenen Schulen,  Jugendeinrichtungen und freien Gruppen selbst entwickelte ,Stücke‘ über das eigene Leben und über das, was sie in der Welt bewegt.

Die multimedialen Projekte haben verschiedene Kunstformen von Tanz, Musik und Gesang über Video, Malerei und Theater kombiniert. Unterstützt wurden die Jugendlichen von professionellen Künstlercoaches.

Der Jugendwettbewerb „unart“ ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspiel Frankfurt, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Thalia Theater Hamburg.

Adrianna Flak, Armin Ghadr, Eda Yildiz, Emre Elitemiz, Malte Sparr, Alexandra Schulz, Nojan Khabbazan , Nefise Yaylaoglu und Melis Ceylan vom Charlotte-Paulsen-Gymnasium nahmen mit dem Stück „Stress auf der Straße“ an dem diesjährigen „unart“ Wettbewerb teil. Mit einem Altersdurchschnitt von zwölf Jahren sind sie mit Abstand die jüngsten Teilnehmer beim diesjährigen Wettbewerb gewesen. Unterstützt und begleitet wurde das Team von dem Tänzer und Choreographen Metin Demirdere.

 Es geht in der Performance um Liebe, Familie, unterschiedliche Kulturen und Mobbing.unart2
Denn damit hat fast jeder schon seine Erfahrungen gemacht. Zu dünn, zu dick, die falschen Klamotten, es gibt viele Gründe, für die man ausgelacht wird. Wenn man da mit einer spontanen Breakdance-Einlage oder mit einem Freestyle-Rap auftrumpfen kann, sieht die Welt schon ganz anderes aus, man wird viel eher respektiert.

Von allen teilnehmenden Performances erreichte das Stück „Stress auf der Straße“ das Finale der sieben Bestplatzierten und wurde am 25. und 26. März 2014 im Thalia Theater in Hamburg uraufgeführt. Das Stück gewann am zweiten Abend den Publikumspreis.

Text: Martin Schlüter  Fotos: Fabian Hammerl

Hier ein Video dazu